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FCN - Erleichterungen zu den Corona-Regeln

Zurzeit wird wieder auf vielen Ebenen ĂŒber mögliche Erleichterungen der Corona-Regeln, den daraus folgenden Konsequenzen und die möglichen Auswirkungen auf den Betrieb des FC Nordkirchen diskutiert.  In diesem Zusammenhang ist es wichtig, an folgende Punkte zu denken:

1.    Nicht alles, was rechtlich erlaubt ist, ist auch sinnvoll. Und umgekehrt: nicht alles, was vielleicht sinnvoll wÀre, ist derzeit rechtlich erlaubt.
2.    Die von der Bundeskanzlerin und den MinisterprĂ€sidenten ("MPK = MinisterprĂ€sidentenkonferenz) getroffenen Vereinbarungen sind – jedenfalls rechtlich gesehen – nur interne Empfehlungen an die Landesregierungen. Sie haben keine unmittelbare Wirkung auf unsere Arbeit und sind eine nur unzureichende Basis fĂŒr Entscheidungen der Vereine.
3.    Rechtlich verbindlich fĂŒr den FC Nordkirchen sind die Vorgaben, wie sie sich aus der jeweils gĂŒltigen NRW-Coronaschutzverordnung ergeben. Diese Verordnung wird vom NRW-Gesundheitsministerium (in Abstimmung mit der ĂŒbrigen Landesregierung) erlassen. Das Land kann dabei die Empfehlungen aus Berlin teilweise oder vollstĂ€ndig umsetzen – muss es aber nicht. Verbindlich sind fĂŒr den Verein zusĂ€tzlich auch die Vorgaben der Gemeinde Nordkirchen, sowohl als EigentĂŒmerin der Platzanlage, als auch als kommunale Sicherheits-behörde.
4.    Der Kreis Coesfeld als TrĂ€ger des Gesundheitsamtes ist ebenfalls kommunale Sicherheitsbehörde und durch die NRW-Coronaschutzverordnung ermĂ€chtigt, örtliche Sonderregelungen zu erlassen – etwa wenn die Inzidenz in unserer Region besonders niedrig oder besonders hoch ist. Von diesem Recht macht der Kreis aktuell (Stand 10. MĂ€rz) zuminderst fĂŒr den Bereich Sport keinen Gebrauch.


FĂŒr das Vorgehen des FCN bedeutet das:

- Nach neuen "BeschlĂŒssen" in Berlin mĂŒssen wir zunĂ€chst einmal die konkrete Umsetzung auf NRW-Ebene abwarten (und ggf. auch neue BeschlĂŒsse von Gemeinde und/oder Kreis berĂŒcksichtigen).

- Erst dann können Gesamtvorstand und AbteilungsvorstĂ€nde beraten, wie und was beim Verein möglich und sinnvoll ist. Wichtig ist dabei, die Trainer und Übungsleiter in die Überlegungen einzubeziehen. Denn auch hier gilt: nicht alles, was möglich ist, macht Sinn.


Beispiele fĂŒr die Unterschiede zwischen Berlin und DĂŒsseldorf im Sport:
Beispiel 1: Die Berliner Empfehlungen vom 3. MĂ€rz 2021 sehen vor, ab 8. MĂ€rz mit Kindern und Jugendlichen in Gruppen bis zu 20 Personen Sport zu betreiben – aber nur "kontaktfrei". Diese Be-schrĂ€nkung hat NRW nicht ĂŒbernommen. In NRW können Kinder auch "ohne Abstand" Sport betreiben, z.B. Fußball spielen.
Beispiel 2: Nach den Berliner Empfehlungen hĂ€tten die FCN-Leichtathleten seit Montag, 8. MĂ€rz 2021 wieder in Laufgruppen bis max. 10 Personen gemeinsam unterwegs sein dĂŒrfen. Das ist fĂŒr den Kreis Coesfeld bislang nicht umgesetzt. Hier darf eine Laufgruppe derzeit maximal fĂŒnf Personen aus zwei Haushalten umfassen.

Informationen

Datum: 05.05.2021

Kategorien

Vorstand, Verein

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